Über 30 neue Inszenierungen (Oper, Ballett, Schauspiel) und über 30 Konzerte pro Spielzeit.
Die Kinderoper, das Kinderkonzert, das Jugendkonzert, das Expeditionskonzert und „Kinder im Gluck“ – Musikalische Geschichten für Vorschulkinder.
Theaterführungen:
Der Blick hinter die Kulissen für alle Schulklassen und Gruppen, die bei uns eine Vorstellung oder ein Konzert besuchen (2€ pro Person).
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi und Friedrich Schiller
Potenzielle Ehemänner hält sich Turandot vom Leib, indem sie den Anwärtern Rätsel stellt, die sie nicht lösen können. Doch nun hat Calaf scheinbar mühelos die drei Fragen beantwortet und hält um die Hand der unnahbaren Prinzessin an. Und jetzt?
Über diese Frage ist Giacomo Puccini verstorben und hat seine Oper unvollendet hinterlassen. Nichtsdestotrotz ist „Turandot“ bis heute eines seiner beliebtesten Werke, in dem er sich einmal mehr als virtuoser Spieler auf der Klaviatur der Gefühle erweist. Ob sich Turandot der Liebe des leidenschaftlichen Calafs entziehen kann, beantwortet in Nürnberg die Regisseurin Kateryna Sokolova.
Musikalische Leitung: Jan Croonenbroeck
Regie: Kateryna Sokolova
Bühne: Nikolaus Webern
Kostüme: Constanza Meza-Lopehandia
Chorleitung: Tarmo Vaask
Chorleitung Kinderchor: Philipp Roosz
Choreografie: Sebastian Eilers
Lichtdesign: Karl Wiedemann
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Mo 19.1.2026, 18:15 | Voraufführung
Sa 24.1.2026, 19:30 | Premiere
Di 27.1.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 30.1.2026, 19:00
So 1.2.2026, 15:30
So 8.2.2026, 18:00
So 15.2.2026, 18:00
Mo 23.2.2026, 19:00
Mi 25.2.2026, 19:00
Fr 27.2.2026, 19:00
Do 5.3.2026, 19:00
(Die Gärtnerin aus Liebe)
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Premiere: 21.3.2026
Libretto von Giuseppe Petrosellini
Etwas ist vorgefallen zwischen Violante und dem Grafen Belfiore. Sie waren ein Liebespaar, nun sucht sie wieder seine Nähe, doch zu erkennen gibt sie sich nicht. In den Gärten des lebenslustigen Würdenträgers Don Anchise verwickeln sich junge Menschen in mehr oder weniger aussichtsreiche Beziehungen: Violante heißt jetzt Sandrina und liebt Belfiore noch immer, doch er will Arminda heiraten, nach der sich Ramiro sehnt. Serpetta liebt Don Anchise, aber der hat sich in seine neue Gärtnerin Sandrina verliebt, während Serpetta von Nardo umschwärmt wird. Wie es die Komödie will, finden sich schließlich die (vielleicht) richtigen Paare – nur einer bleibt leider übrig.
Musikalische Leitung: Christopher Schumann
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühne, Kostüme: Dietrich von Grebmer
Dramaturgie: Georg Holzer
Licht: Thomas Schlegel
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Mi 11.3.2026, 18:15 | Öffentliche Probe
Sa 21.3.2026, 19:00 | Premiere
Mi 25.3.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 4.4.2026, 19:30
Di 14.4.2026, 19:00
Do 16.4.2026, 19:30
Sa 25.4.2026, 19:30
So 3.5.2026, 19:00
Sa 16.5.2026, 19:00
Mo 18.5.2026, 19:00
Finnisches Originallibretto von Sofi Oksanen, Mehrsprachiges Libretto von Aleksi Barrière
In englischer, finnischer, tschechischer, rumänischer, spanischer, französischer, schwedischer, griechischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Eine kleine Familie und wenige Freunde feiern die Hochzeit von Tuomas und Stela. Doch einer fehlt: Tuomas’ älterer Bruder, über den nicht gesprochen werden darf. Zehn Jahre zuvor ist er in seiner Schule Amok gelaufen und hat neun Mitschüler*innen und einen Lehrer getötet. Aus den Erinnerungen der Überlebenden wird die Tat gegenwärtig, ihre unbegreifliche Grausamkeit, das Leid, das sie verursacht, aber auch die Vorgeschichte des Jugendlichen, der sie begeht. In ihrer letzten Oper stellt die finnische Komponistin Kaija Saariaho mit antiker Wucht die Frage nach Schuld und Verantwortung für ein Verbrechen in unserer Gegenwart.
Musikalische Leitung: Roland Böer
Regie: Jens-Daniel Herzog
Bühne: Mathis Neidhardt
Kostüme: Sibylle Gädeke
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Georg Holzer, Hans-Peter Frings
Licht: Fabio Antoci
Termine
Sa 17.1.2026, 19:00
Mo 26.1.2026, 19:00
Do 29.1.2026, 19:00
Als das Spiel beginnt, ist Tamino ganz unten, ohnmächtig, kraftlos, orientierungslos. Sein Weg zur Erkenntnis seiner Existenz führt durch Rätsel und Prüfungen. Ihm begegnen drei wenig glaubwürdige Damen, ein vergnügter Seelenfänger, drei seltsame Knaben, eine finstere Königin, ein unglücklich Verliebter, ein mächtiger Weiser und schließlich Pamina, die andere Hälfte seines Ichs. In seiner ersten Operninszenierung zeigt Nürnbergs Ballettdirektor Goyo Montero Mozarts musikalisches Märchen als gefährliche, abenteuerliche und zuversichtliche Reise zweier Menschen – oder ist es nur einer? – zu sich selbst.
Musikalische Leitung: Christopher Schumann
Regie, Choreografie: Goyo Montero
Bühne: Leticia Gañán, Curt Allen Wilmer
Kostüme: Salvador Mateu Andujar
Chor: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Georg Holzer
Video: Alvaro Luna
Licht: Nicolás Fischtel
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Das Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference präsentiert in „Noise Signal Silence“ drei Choreografien von Richard Siegal: eine Uraufführung und zwei bestehende Werken.
Das 2013 mit dem Bayerischen Staatsballett uraufgeführte Werk „Unitxt“ zeigt eine hyper-genderisierte, futuristische Gesellschaft und ist stark von Musik Alva Notos und einer Zusammenarbeit mit dem Industriedesigner Konstantin Grcic inspiriert. Siegals 2019 für das Staatsballett Berlin kreierte Signaturstück „Oval“ erforscht intensiv die Rolle des Körpers und seiner Möglichkeiten der Kommunikation im digitalen Zeitalter. Der Abend gipfelt in der Uraufführung eines neuen Werks von Richard Siegal zu Musik von Lorenzo Bianchi Hoesch, die diese früheren Arbeiten neu interpretiert und in der heutigen Identität der Companie miteinander verbindet.
UNITXT
Choreografie, Bühne: Richard Siegal
Musik: Carsten Nicolai aka Alva Noto
Kostüme: Richard Siegal
Industriedesign: Konstantin Grcic
Licht/Video: Philip Deblitz, Gilles Genter, Richard Siegal, Matthias Singer
Einstudierung: Zuzana Zahradnikova
LILAC TIME (UA)
Choreografie, Bühne: Richard Siegal
Musik: Lorenzo Bianchi Hoesch
Kostüme: Richard Siegal
Licht/Video: Matthias Singer
OVAL
Choreografie, Bühne: Richard Siegal
Musik: Carsten Nicolai aka Alva Noto
Kostüme: UY
Licht/Video: Matthias Singer
Einstudierung: Evan Supple
nach einer Idee von Jerome Robbins
Buch von Arthur Laurents, Gesangstexte von Stephen Sondheim
Die Idee, Shakespeares „Romeo und Julia“ nach New York zu verlegen und den Konflikt in einen Bandenkrieg zwischen eingewanderten Puerto-Ricanerinnen und selbsternannten Amerikanerinnen zu verwandeln, war sicherlich ein Geniestreich.
Ebenso wichtig aber war die Entscheidung, die Geschichte als Musical zu erzählen, in dem sich die Jugendlichen mit der kongenialen Musik von Bernstein ihren Frust, ihre Wut und ihre Hoffnungslosigkeit von der Seele tanzen können. Melissa Kings gefeierte Inszenierung, die die Tragödie ins Hier und Jetzt holt, ist mitreißend, berührend und erschreckend aktuell!
Musikalische Leitung: Roland Böer
Regie und Choreographie: Melissa King
Bühnenbild: Knut Hetzer
Kostüme: Judith Peter
Licht: Thomas Schlegel
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Sounddesign: Ulrich Speith
In englischer und deutscher Sprache
Altersempfehlung: ab 10. Klasse
Termine
Sa 7.2.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Sa 14.2.2026, 19:30
So 22.2.2026, 15:30und weitere Termine
So 1.3.2026, 19:30
Fr 6.3.2026, 19:30
Sa 14.3.2026, 19:00
Di 24.3.2026, 19:00
Do 26.3.2026, 19:00
Fr 10.7.2026, 19:30
Mi 15.7.2026, 19:00
Mo 20.7.2026, 19:00
Do 23.7.2026, 19:00
Di 28.7.2026, 19:00
Kinderoper von Wiebke Hetmanek und Johann Casimir Eule
Musik von Jacques Offenbach
Bearbeitung für Kammerensemble von Samuel Bächli
Warum nochmal sind Ritter Eisenfraß und Ritter Schlagetot miteinander verfeindet? Sie wissen es selbst nicht mehr so genau und kämpfen trotzdem gegeneinander. Aus Prinzip. Angefacht durch die neue Grusel-Graus-und-Schreckmaschine des Knappen Karl – und durch die Musik von Jacques Offenbach.
Die Kinderoper verführt tief in die gute alte Ritterzeit und verhandelt doch ein zeitloses Thema: Wenn sich Jacques und Schwertleite nicht ineinander verliebt und den beiden Prinzipienreitern mithilfe des Schlossgespensts richtig Beine gemacht hätten, dann würden sich die beiden Streithähne wohl noch immer duellieren. Aber nur, weil es immer schon so war, ist es noch nicht automatisch richtig.
Altersempfehlung: 5-10 Jahre
In der Inszenierung kommen stroboskopartige Lichteffekte vor.
Termine
Sa 7.2.2026, 17:00 | Wiederaufnahme
Sa 14.2.2026, 15:00
Sa 14.2.2026, 16:45und weitere Termine
So 1.3.2026, 15:00
So 1.3.2026, 16:45
Mo 2.3.2026, 9:30
Mo 2.3.2026, 11:15
So 15.3.2026, 15:00
So 15.3.2026, 16:45
Mo 16.3.2026, 9:30
Mo 16.3.2026, 11:15
Di 17.3.2026, 9:30
Di 17.3.2026, 11:15
Di 24.3.2026, 9:30
Di 24.3.2026, 11:15
Mi 25.3.2026, 10:00
Sa 2.5.2026, 15:00
Sa 2.5.2026, 16:45
Mo 25.5.2026, 15:00
Mo 25.5.2026, 16:45
Di 14.7.2026, 10:00
Mi 15.7.2026, 11:00
Mit alttestamentarischer Wucht vertont Verdi den scheinbar aussichtslosen Widerstand des jüdischen Volkes gegen den babylonischen Gewaltherrscher Nabucco. Durch eine göttliche Erleuchtung des Tyrannen ist der Freiheitskampf der Hebräer schließlich erfolgreich. Die beliebte, schon mehrmals wiederaufgenommene Nürnberger Inszenierung spart bei aller Tragik auch nicht mit Humor und nähert sich dem wuchtigen Drama mit den Stilmitteln des Stummfilms.
Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Immo Karaman
Bühne und Kostüm: Okarina Peter, Timo Dentler
Chor: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Georg Holzer
Choreographie: Fabian Posca
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Sa 7.3.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
So 22.3.2026, 18:00
Sa 28.3.2026, 19:30und weitere Termine
So 5.4.2026, 18:00
So 19.4.2026, 20:00
So 26.4.2026, 18:00
Das Opernensemble zu Gast in der Vesperkirche
1.2.: In diesen heil’gen Hallen
Mit Almerija Delic, Kellan Dunlap*, Seokjun Kim, Sangmin Lee, Caroline Ottocan, Sara Šetar, Andreas Paetzold (Klavier), Georg Holzer (Moderation)
*Mitglied des Internationalen Opernstudios
15.2. Es ist so schön, am Abend bummeln zu geh’n
Mit: Kellan Dunlap, Laura Hilden, Qinchuan Lan, Hektor Palmer Nordfors, Clarissa Maria Undritz, Andreas Paetzold (Klavier), Georg Holzer (Moderation)
Termine
So 1.2.2026, 17:00 | Eintritt frei!
So 15.2.2026, 17:00 | Eintritt frei!
Ort
Gustav-Adolf-Gedächtniskirche
Allersberger Str. 116
D-90461 Nürnberg
Krieg der Medien: Wie Big Tech die Demokratie gefährdet
Mit Martin Andree und Ella Schindler
Als „Dark Tech“ bezeichnet der renommierte Medienwissenschaftler Prof. Dr. Martin Andree in seinem jüngst erschienen Buch „Krieg der Medien“ die international agierenden Online-Plattformen. In einer verheerenden Allianz mit Populisten entziehen sich die Big Techs jeder effektiven Regulierung, verbreiten Desinformation und Falschmeldungen, demontieren klassische Medien und die Demokratie selbst und kontrollieren zunehmend die Öffentlichkeit, so Andree. Nach einem Input diskutiert Andree mit NN-Redakteurin Ella Schindler über die Folgen unbegrenzter Macht der Tech-Konzerne – und die Möglichkeiten, eben diese Entwicklung doch noch zu verhindern.
Mit seinem umfangreichen Liedschaffen begründete Franz Schubert das deutsche Kunstlied neu. Hugo Wolf nahm sein Erbe an und führte das Lied der Romantik zu neuen Höhe- und Endpunkten. Bekannte, aber auch selten gesungene Stücke der beiden Komponisten stellt Laura Hilden in ihrem Liedprogramm nebeneinander.
Im 20. Jahrhundert schlägt das Kunstlied verschiedene Richtungen ein, inspiriert sich aus Poesie aller Weltteile und steht in einem Spannungsverhältnis zur immer präsenteren Unterhaltungsmusik. Emily Newton und Joshua Rupley spüren dieser Vielfältigkeit nach und bringen Lieder von den 1920er Jahren bis zur Gegenwart zu Gehör.
Der „Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg“ lädt zweimal im Monat in den Gluck-Saal ein, um in anregender Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen ein unterhaltsames musikalisches Programm zu genießen. Zweimal im Jahr präsentiert der Damenclub zudem eine Gala im Opernhaus.
Eine Veranstaltung des Damenclubs zur Förderung der Oper Nürnberg.
Termine
Mo 9.2.2026, 15:00
Di 10.2.2026, 15:00
Mo 9.3.2026, 15:00und weitere Termine
Di 10.3.2026, 15:00
Mo 13.4.2026, 15:00
Di 14.4.2026, 15:00
Mo 11.5.2026, 15:00
Di 12.5.2026, 15:00