zur Startseite
2

Höri Musiktage Bodensee

Wir blicken frohgemut in den nächsten Sommer auf unser erstes großes Jubiläum:

ECHOES OF TIME AND WATER
Junge Meister. Alte Mauern. Neuer Klang.
10 Jahre Höri Musiktage
6. bis 16. August 2026


Jung, interkulturell, kooperativ.

Die musikflimmernde Woche im Sommer am See
Jung, interkulturell, kooperativ – die Höri Musiktage bieten herausragenden jungen Musikern ein Podium und Gästen wie Bewohnern hochwertige Konzerte klassischer Musik.

Die Höri Musiktage – das Klassikfestival im Sommer am Untersee – finden seit 2017 sehr erfolgreich und mit großer Resonanz statt.

Kontakt

Höri Musiktage Bodensee
Augustiner Chorherrenstift
Klosterplatz 1
D-78337 Öhningen

E-Mail: info@hoeri-musiktage.de

 

Vorverkauf ab 1. Juni 2026!
Bewertungschronik

Höri Musiktage Bodensee bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Höri Musiktage Bodensee

Konzert

Echoes of water – Festakt

Georg Friedrich Händel: Wassermusik

Ensemble BaroqueLAB Frankfurt (große Jubiläumsbesetzung)
Leitung: Enrico Onofri
Licht- und Videokunst: Markus Brenner


Vorprogramm:
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Réjouissance aus „Music for a Royal Firework“ HWV 351
Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680): Variationen über „La bella Pastora“ für 2 Violinen und B.c.
Georg Philipp Telemann (1681-1767): Suite in g-Moll TWV 55:g1 „La Musette“
Michel Richard de Lalande (1657-1726): Chaconne aus „Les Fontaines de Versailles“

Hauptprogramm:
Georg Friedrich Händel:
Wassermusik 1. Suite in F-Dur HWV 348
Concerto Grosso Op. 6 Nr. 3 HWV 321
Wassermusik 2. Suite D-Dur HWV 349

Ein Fluss, 50 Musiker und ein König auf PR-Mission: Händels Wassermusik!

Am 17.7.1717 erblickt Händels Wassermusik auf der Themse in London das Licht der Welt. Schon das Datum verrät ein deutliches Gespür für Inszenierung. Die Uraufführung der Wassermusik ist ein von langer Hand geplantes, extraordinäres Musikspektakel. Die buchstäblich dahinfließende Aufführung dieser Freiluft-Musik dient in erster Linie der Popularisierung von König Georg I.

„Am Mittwochabend, ungefähr um acht, begab sich der König bei Whitehall in eine offene Barke, (…) auf eine Bootsfahrt. (…) Viele andere Barkassen mit Personen hohen Ranges nahmen daran teil, die Zahl der Boote war so groß, dass geradezu der ganze Fluss bedeckt war. In einem Schiff der Stadtgilde spielten die Musiker, die über fünfzig Instrumente jeglicher Art verfügten. Sie spielten den ganzen Weg von Lambeth die schönsten, besonders für diesen Anlass von Mr. Händel komponierten Sinfonien, welche Seiner Majestät derart gefielen, dass sie auf dem Hin- und Rückweg dreimal wiederholt werden mussten.“ (The Daily Courant, 1717)

Die Wassermusik ist weniger Darstellung von Wellen und Wasserspielen, vielmehr klangliche Illustration des Königs von Großbritannien – und zwar in aller Öffentlichkeit. Der Klang der Hörner porträtiert Georg I. als passionierten Jäger, die Trompeten als mächtigen Potentaten. Eine Festmusik mit Ouvertüren, Melodien mit reichlich Hit-Potenzial, opulenter Besetzung und prunkvoll-lebensfrohem Tonfall – Händels Wassermusik ist die ideale musikalische Untermalung einer repräsentativen Lustfahrt des bislang eher unzugänglichen Monarchen.

Der König, als gebürtiger Hannoveraner in England beargwöhnt, bekommt hier einen Soundtrack, der das Volk unmittelbar erreicht, komponiert vom ebenfalls in das Londoner Leben hineingewachsenen Händel. Dem gab dieses Großereignis die Gelegenheit, sich mit dem König wieder gut zu stellen, den er zuvor in höchstem Maße verärgert hatte, als er ihm als Kurfürsten in Hannover den Dienst quittiert hatte, indem er von einer London-Reise als Kapellmeister nicht zurückgekehrt war. Seine Wassermusik stellte nun versöhnlich ein pompöses Spektakel, dem das Volk kostenlos beiwohnen konnte, ja sollte, um die imposante Inszenierung zu bestaunen.

Händel ließ die Wassermusik zu Lebzeiten nicht im Druck veröffentlichen, das Autograph ist außerdem verschollen. Mehrere Abschriften und Transkriptionen zeugen jedoch von der großen Beliebtheit der Sammlung auch lange nach ihrer Uraufführung. Diese Begeisterung ist bis in die Gegenwart spürbar: Händels Wassermusik zählt heute zu seinen prominentesten Werken.

Zwischen die beiden Suiten der Wassermusik tritt ein Concerto grosso. Im Jahr 1739 komponiert Georg Friedrich Händel zwölf Concerti grossi – reichlich spät für ein Genre, mit dem Arcangelo Corelli bereits Jahrzehnte zuvor Epoche machte. In England herrscht im 18. Jahrhundert ein ungebrochener Italienkult mit Corelli als unangefochtener Galionsfigur. Händel ist durch seinen mehrjährigen Italienaufenthalt am Vorbild Corellis geschult und platziert noch 1739 Concerti Grossi in italienischer Manier im Londoner Musikleben mit großem Erfolg. Ein Programm mit Open-Air-Charakter und Hinwendung zum gemeinsam erlebten Outdoor-Event – mit Wasser als tragendem Element und Musik als Ausdruck von Sinnlichkeit und Repräsentation.

35€/50€

Echoes of water – Festakt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Echoes of water – Festakt

Konzert

Reflections of light & colours

Sonus Quintett:
Ruben Mirzoian, Klarinette
Viviana Rieke, Bassklarinette
Lena Iris Brendel, Saxophon
Eloi Enrique Hernandez, Oboe
Annika Baum, Fagott
Binh Ngo, Schlagzeug (Gastmusiker)


Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik HWV 351 Suite in D-Dur
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Zyklus aus Lieder ohne Worte, Arr. Lena Iris Brendel
Marc Mellits: Splinter

Königliche Kammermusik am sommerlichen Seeufer

Das Sonus Quintett – ausgezeichnet mit internationalen Preisen, hochgelobt in Rundfunk und Presse – hat eine Mission: als Pioniere des „Reed Quintetts“ den einmaligen Ensembleklang in Deutschland bekannt zu machen. Technisch brillant interpretieren fünf Musiker*Innen die Werke neu, hebeln instrumentale Grenzen aus, verschmelzen zu einem Klang – SONUS – und tragen ihn über den See…

40€ (nicht im Sammelticket enthalten, Anzahl sehr begrenzt)

Reflections of light & colours bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Reflections of light & colours

Konzert

Spanish Brass: Essentials

Spanish Brass Quintet:
Carlos Benetó, Trompete
Juanjo Serna Salvador, Trompete
Manolo Pérez, Horn
Indalecio Bonet Manrique, Posaune
Sergio Finca, Tuba


Crossover – Höchste Virtuosität, verblüffende Vielseitigkeit

Ein Konzerterlebnis der Extraklasse: Fünf Musikerpersönlichkeiten, deren mitreißende Musik in über 60 Ländern beste Stimmung und bleibenden Eindruck hinterlassen und Menschen begeistert hat. Spanish Brass reizt mit überraschender Vielseitigkeit und höchster Virtuosität die natürlichen Grenzen der Instrumente aus.

Spanish Brass reizt mit überraschender Vielseitigkeit und höchster Virtuosität die natürlichen Grenzen der Instrumente aus. Ein Konzerterlebnis der Extraklasse: Fünf Musikerpersönlichkeiten, deren mitreißende Musik in über 60 Ländern beste Stimmung und bleibenden Eindruck hinterlassen und Menschen begeistert hat.

Seit seiner Gründung 1989 hat Spanish Brass seine Musik mit Tausenden von Menschen, bei Konzerten in über 60 Ländern, geteilt. Jedes Konzert ein beeindruckendes Erlebnis, eine fesselnde Begegnung voller Musikalität und Verbundenheit mit außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten, ein mitreißender Austausch von Emotionen, ein Moment purer Freude. Spanish Brass reizt mit überraschender Vielseitigkeit und höchster Virtuosität die natürlichen Grenzen der Instrumente aus, hinterläßt beste Stimmung und begeistert Menschen rund um den Globus.

Neben einer Vielzahl internationaler Preise hat das ungewöhnliche Blechbläserensemble eine lange Liste von Auftritten weltweit bei bedeutenden Festivals vorzuweisen. Ihre ebenso vielfältige wie fesselnde Diskografie – Einspielungen und mehr als 30 Alben bei bedeutenden Labels – brachten höchste musikalische Ehrungen und geben ein getreues Spiegelbild ihres kreativen Profils, repräsentieren die Vielzahl ihrer Projekte.

Neben ihren Aktivitäten als Musiker und Pädagogen organisiert Spanish Brass zwei Festivals und zwei Kongresse, die ausschließlich Blechblasinstrumenten gewidmet sind und bei denen sich jedes Jahr die renommiertesten internationalen Solisten, Ensembles und Pädagogen ihres Fachs versammeln.

"An enthusiastic Brass Quintet, presenting Spanish music with the highest quality and entertainment! !" (Pro Arte Musicae)

“One of the best brass quintets in the world, alongside Empire Brass, Canadian Brass and American Brass Quintet.” (Greg Alley)

“One of the most exciting and artistic brass quintets in recent years...a brilliant and spectacular performance” (International Trumpet Guild Journal)

“Amazing ensemble power, established the highest standard of brass ensemble” (Maurice André)

"I can't think of a better quintet in the world than them." (Christian Lindbergh)

20€/30€

Spanish Brass: Essentials bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Spanish Brass: Essentials

Konzert

Jubelmesse G-Dur

Festgottesdienst

Liturgie: Pfarrer Heinz Vogel
Valérie Leoff, Sopran
Anna Anna M. Stephany, Alt
Francisco dos Santos, Tenor
João Martins, Bass
Markus Andreas Lingens, Leitung & Orgel
Projektchor / Projektorchester


Carl-Maria von Weber: Jubelmesse G-Dur op. 76

Der Würde des ehemaligen Augustiner Chorherrenstifts und seiner historischen Bestimmung ist der Jubiläums-Gottesdienst gewidmet und erinnert dabei auch an den 200. Todestag des Komponisten Carl Maria v. Weber.
Gestaltet vom Projektchor und Projektensemble der Höri Musiktage und der Röm. Kath. Kirchengemeinde.

Der Festgottesdienst, in dem die Tradition des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts weiterlebt, erfreut sich seit Bestehen der Hörimusiktage größter Beliebtheit. In ihm verbinden sich großartige Messkompositionen im liturgischen Kontext mit der Partizipation musik- und singbegeisterter Menschen rund um den Untersee. Der Projektchor unter der Leitung von Markus Lingens wird alljährlich für diesen traditionsreichen Festgottesdienst zusammengestellt und erarbeitet anspruchsvolle Werke innerhalb von drei Proben.

In diesem Jahr gibt es besonders viele Gründe zu feiern: Das Hörimusikfestival begeht sein 10-jähriges Jubiläum – wie passend, dass der vor 240 Jahren geborene Jubilar Carl Maria von Weber (1786–1826) eine Jubelmesse komponierte, ein Werk, das seinem Namen alle Ehre macht. Festlich, strahlend und zugleich von inniger Ausdruckskraft geprägt, verbindet die Messe sakrale Würde mit opernhafter Klangpracht. Das Hörimusikfestival lädt dazu ein, dieses selten aufgeführte Werk in einem besonderen Rahmen zu erleben. Mitwirkende Ensembles sowie Solistinnen und Solisten bringen die klangliche Vielfalt und emotionale Tiefe der Komposition eindrucksvoll zur Geltung und lassen die festliche Atmosphäre lebendig werden.

Freuen Sie sich auf eine Aufführung, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet – und zwei Jubiläen in einem musikalischen Höhepunkt vereint.

Carl Maria von Weber (1786 - 1825) stammte aus einer musikalischen Familie: Sein Vater war fürstbischöflicher Hofkapellmeister in Stettin, die Mutter Opernsängerin, sein Großvater väterlicherseits war der Bruder von Constanze Mozart. Wegen einer Hüfterkrankung lernte er erst mit 4 Jahren laufen, während er bereits gut Klavier spielen und singen konnte. Seine Eltern hegten und pflegten ihre Hoffnung auf ein Wunderkind und ließen ihn von besten Lehrern, darunter Michael Haydn und Abbé Vogler, unterrichten. Seine Begabungen und die profunde Ausbildung führten ihn über die Jahre nach Breslau, wo er als Kapellmeister wirkte, ins Württembergische als Geheimsekretär und Privatlehrer am Hof Eugen von Württembergs, nach Frankfurt zur Uraufführung seiner Oper Silvana bis er schließlich 1813 als Operndirektor nach Prag berufen wurde. 1817 übernahm Weber die Stelle des Theaterkapellmeisters an der Hofoper in Dresden. Seine Oper „Der Freischütz“ – uraufgeführt 1821 – machte ihn schlagartig berühmt. Da er in Dresden als Kapellmeister auch den Dienst an der katholischen Hofkirche zu versehen hatte, entstammen seine beiden Messen aus dieser Zeit .

Die Jubelmesse G-Dur op. 27 komponierte Carl Maria von Weber 1819 zum Hochzeitsjubiläum des Königs Friedrich August von Sachsen und seiner Gemahlin Maria Amalia Augusta. Die Messe gilt als besonders passend für Hochfeste und große Feierlichkeiten. Was also könnte zum diesjährigen Jubiläumsjahr der Höri Musiktage 2026 besser passen! Weber schrieb selber dazu: „Habe ich in der Messe in Es meiner Überzeugung und dem tiefen Gefühl der Größe des Gegenstandes mich hingegeben, so will ich jetzt nur an eine frohe, kindlich bittende und jubelnd zum Herrn betende Schar denken."

Jubelmesse G-Dur bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Jubelmesse G-Dur

Konzert

five - nine - eight‍

Ein Sommernachtstraum – Meisterwerke der Kammermusik

Dozentinnen und Dozenten der Orchester-Akademie der Höri Musiktage:
Alvaro Pérez Puerta, Dorothea Stepp (Violinen), Midori Kusakabe (Viola), Anna Kalvelage, Larissa Nagel (Cello), Hans Greve (Kontrabass), Sónja Pais (Flöte), Marie Tetzlaff (Oboe), Joel Cardoso (Klarinette), Clara Manaud (Fagott), Alec Frank-Gemmill (Horn), Caique Sant’anna (Trompete), Sprecher Markus Süss


Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Ein Sommernachtstraum op. 61, Arr. Ulf-Guido Schäfer
Olav Ehala Mustonen (geb. 1950): Nonett Nr. 2
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Oktett Es-Dur op. 20

Poetisch, märchenhaft, fantastisch erscheint die Welt der Elfen und Kobolde in Mendelssohns berühmtem Sommernachtstraum. Mit einem Arrangement zu dieser Schauspielmusik zu beginnt das Programm. Die berühmte Musik, die Mendelssohn ursprünglich für Shakespeares Komödie komponierte, zählt zu seinen poetischsten und farbenreichsten Schöpfungen. In der Fassung für Holzbläserquintett von Ulf-Guido Schäfer entfaltet sich der charakteristische Mendelssohn-Klang in transparenter, kammermusikalischer Gestalt: leichte, schwebende Figuren, funkelnde Klangfarben und eine märchenhafte Atmosphäre lassen die Welt der Elfen, Kobolde und Liebesverwirrungen lebendig werden. So eröffnet dieses Arrangement den Abend mit jener spielerischen Fantasie und klanglichen Leichtigkeit, die Mendelssohns Musik so unverwechselbar machen.

Zauberhaft schillernd, fremdartig betörend öffnen sich die Klangräume des estnischen Komponisten Olli Mustonen in Nonett No. 2. Dieses Werk bildet einen spannungsvollen Kontrast zu Mendelssohn. Mustonen, international bekannt als Pianist und Dirigent, verbindet in seinem kompositorischen Schaffen historische Bezüge mit einer unverkennbar zeitgenössischen Tonsprache. Sein Nonett erweitert den kammermusikalischen Raum um neue Farben und Strukturen. Die größere Besetzung eröffnet vielfältige klangliche Schichtungen: Linien überlagern sich, rhythmische Impulse treiben voran, dichte Akkordflächen wechseln mit transparenten Momenten.
Im Dialog zwischen Tradition und Gegenwart entsteht eine Musik, die gleichermaßen intellektuell durchdrungen wie emotional unmittelbar wirkt. Mustonen greift klassische Formen und Gesten auf, bricht sie und führt sie in überraschende Richtungen. So begegnen sich in diesem Programm zwei Werke, die trotz ihres zeitlichen Abstands eine gemeinsame Idee teilen: die Erweiterung des kammermusikalischen Denkens. Mendelssohn sprengt im 19. Jahrhundert die Grenzen des Streichquartetts, Mustonen lotet im 21. Jahrhundert neue Räume des Ensemblespiels aus – beide mit leidenschaftlicher Neugier und kompositorische Fantasie.

Mit dem Oktett Es-Dur op. 20 schuf Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahr 1825 ein Werk, das in seiner Besetzung wie in seiner musikalischen Kühnheit singulär ist. Gerade einmal 16 Jahre alt, entwirft Mendelssohn hier ein Klangbild von erstaunlicher Reife, Energie und Transparenz. Anders als bei vielen kammermusikalischen Großbesetzungen denkt er das Ensemble nicht als doppeltes Streichquartett, sondern als organischen Gesamtklangkörper: Acht individuelle Stimmen verschmelzen zu einer symphonischen Einheit, ohne ihre kammermusikalische Feinheit zu verlieren.
Schon der erste Satz sprüht vor Bewegungsdrang und melodischem Einfallsreichtum. Im Andante entfaltet sich eine liedhafte Innigkeit, die den warmen, gesanglichen Ton der Streicher in den Mittelpunkt stellt. Das federnde Scherzo – inspiriert von Goethes „Faust“ – wirkt wie ein flirrendes Spiel aus Licht und Schatten, während das Finale mit kontrapunktischer Raffinesse und unbändiger Spielfreude den Bogen spannt. Mendelssohns Oktett ist jugendlicher Überschwang und kompositorische Meisterschaft zugleich – ein Meilenstein der romantischen Kammermusik.

25€/40€

five - nine - eight‍ bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte five - nine - eight‍

Führung

Monastisches Leben im Schatten der Konstanzer Kathedrale‍

Kunsthistorische Führung Kirche und Stift
Es führt Dr. Ulrike Laule


Im Bereich eines Friedhofs und, damit verbunden, wahrscheinlich einer Kirche des 8./9. Jahrhunderts gründete entweder Bischof Gebhard III. oder wahrscheinlicher Bischof Ulrich I. in Öhningen ein Stift für Augustiner Chorherren. Damit lässt sich seine Entstehungszeit zwischen 1084 und 1127 fassen. Geschichtswissenschaft, Archäologie und Architekturgeschichte arbeiten Hand in Hand zur Erforschung der komplexen Klosteranlage, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder veränderte, um sich den wechselnden Bedürfnissen und natürlich auch den Zeitstilen anzupassen. Gezeigt werden die Kirche und ihre Ausstattung, der Konventssal und die Totenbruderschaftskapelle, die Ergebnisse der Ausgrabungen werden an Ort und Stelle erklärt.

Im Anschluss um ca. 12.30, Konventsaal
Lunch surprise – Ein Konzert des Kontrabassisten James Oesi im Rahmen der Höri Musiktage 2026

Monastisches Leben im Schatten der Konstanzer Kathedrale‍ bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Monastisches Leben im Schatten der Konstanzer Kathedrale‍

Konzert

Lunch surprise – James Oesi

Der Kontrabassist und Ausnahmekünstler ist Artist in Residenz 2026. Seine Mittagskonzerte, Überraschungsprogramme des Künstlers aus seinem umfangreichen solistischen Repertoire, finden an wechselnden Orten im Areal des Öhninger Klosters statt. „Kaum jemand hätte die spannenden Klangabenteuer in Verbindung mit einer äußerst kommunikativen Live-Präsenz für möglich gehalten“ schreibt der Musikjournalist Stefan Pieper begeistert über den aus Südafrika stammenden James Oesi und dessen mitreißende Interpretationen von Luciano Berio, Johann Sebastian Bach und Sofia Gubaidulina.
Und der Dirigent und Plattenproduzent Geoffrey Simon schwärmt von diesem jungen „Musiker von außergewöhnlicher Intelligenz und Einsicht, der … dazu bestimmt ist, nicht nur als Spieler, sondern auch als kreative Kraft zur Welt der Musik beizutragen.“

Seit seiner Ankunft in den Niederlanden im Jahr 2009 ist James Oesi zu einem bekannten Gesicht in der Welt der klassischen und zeitgenössischen Musik geworden. Als einer der wenigen, die sich auf den Bass als Soloinstrument konzentrieren, hat er Soloprogramme – unter anderem mit Werken von Bach, Beethoven und Rachmaninoff – in renommiertesten Konzertsälen Europas gespielt.

Lunch surprise – James Oesi bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Lunch surprise – James Oesi

Konzert

Echoes from north & south

Orchesterkonzert

Festivalorchester der Höri Musiktage
Sueye Park, Violine
Jascha von der Goltz, Dirigent


Ludwig van Beethoven (1770–1827): Ouvertüre Die Weihe des Hauses C-Dur op. 124
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847): Violinkonzert e-Moll op. 64
Arvo Pärt (geb. 1935): Fratres
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847): Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

10 Jahre Festivalorchester der Höri Musiktage, ein Ausnahmeprojekt auf Erfolgskurs. Jascha von der Goltz, einer der vielversprechendsten Dirigenten seiner Generation, übernimmt ab 2026 die Orchesterleitung. Die Solistin Sueye Park steht zweifellos am Beginn einer Weltkarriere: Sie ist Preisträgerin des renommierten Sibelius-Wettbewerbs 2025.

Die Weihe des Hauses – ein Werk, das Ludwig van Beethoven selbst zur Feier eines Neubeginns komponierte, eröffnet das erste Orchesterkonzert der Jubiläumsausgabe der Höri Musiktage. Ende September 1822 schrieb er die Ouvertüre zur Wiedereröffnung des Wiener Theaters in der Josefstadt, die am 3. Oktober desselben Jahres stattfand. Anlass war ein Festspiel mit dem Titel „Die Weihe des Hauses“ des Dichters Carl Meisl, für das Beethoven Bühnenmusik beisteuerte. Um die Arbeit zu bewältigen, griff er teilweise auf Musik aus seinem früheren Werk Die Ruinen von Athen, Op. 113 zurück, komponierte jedoch eine neue Ouvertüre sowie weitere Nummern eigens für diesen Anlass. Trotz seines bereits stark eingeschränkten Gehörs leitete der Komponist die Uraufführung selbst. Zeitgenössische Berichte schildern die ungewöhnliche Situation, dass ein zweiter Kapellmeister hinter ihm stand, um dem Orchester die Einsätze zu verdeutlichen. Das Publikum reagierte begeistert: Beethoven wurde am Ende der Aufführung mit großem Jubel gefeiert.

Die Ouvertüre entwickelte sich rasch zu einem eigenständigen Konzertstück und wurde schon kurz darauf in London, Berlin und Wien aufgeführt. Kritiker zählten sie bald zu Beethovens „vollendetsten Arbeiten“.

Mit ihrer festlichen Strahlkraft eröffnet dieses Werk einen neuen Abschnitt für das Festivalorchester: Jascha von der Goltz übernimmt als neuer musikalischer Leiter die künstlerische Führung in die neue Dekade.

Das berühmte Violinkonzert in e-moll, Op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy wirkt so selbstverständlich und mühelos, dass man kaum glaubt, wie lange der Komponist daran arbeitete. Bereits 1838 schrieb Mendelssohn seinem Freund, dem Geiger Ferdinand David, ein Violinkonzert in e-Moll „stecke ihm im Kopf“ – besonders der Anfang lasse ihm keine Ruhe. Tatsächlich sollte es noch fast sechs Jahre dauern, bis das Werk 1845 in Leipzig uraufgeführt wurde.

Gerade dieser Anfang macht das Konzert bis heute unverwechselbar: Ohne lange Orchestereinleitung tritt die Solovioline sofort mit dem Hauptthema in Erscheinung, schwärmerisch, sehnsuchtsvoll singend – ein damals überraschend neuer Gedanke. Die harmonisch gewagten Überleitungen der Sätze waren erstaunlich neu und auch an anderer Stelle ging Mendelssohn eigene Wege: Die Kadenz des ersten Satzes steht nicht, wie sonst üblich, kurz vor Schluss, sondern ist organisch in den musikalischen Verlauf eingebunden und stammt – ebenfalls ungewöhnlich – vom Komponisten selbst.

Mit seiner Verbindung aus klassischer Eleganz, lyrischer Wärme und virtuoser Brillanz gehört Mendelssohns Violinkonzert heute zu den beliebtesten Werken der Konzertliteratur – ein Stück wie aus einem einzigen musikalischen Atem, das lange reifte, ein Echo auf die nachhallende Epoche der Klassik, das Nietzsche „als schönen Zwischenfall der deutschen Musik" lobte.

Mit Fratres schuf Arvo Pärt eines seiner bekanntesten und zugleich wandelbarsten Werke. Die Komposition entstand 1977 und existiert in zahlreichen Fassungen für unterschiedliche Besetzungen – ein Zeichen dafür, dass die musikalische Idee weniger an ein bestimmtes Instrumentarium gebunden ist als an ihre besondere Klangsprache.

Pärt hatte sich in den Jahren zuvor intensiv mit alter Musik, Gregorianik und frühpolyphonen Techniken beschäftigt. Aus dieser Suche entwickelte er seinen charakteristischen Tintinnabuli-Stil: eine stark reduzierte, meditative Tonsprache, in der sich einfache Dreiklänge und schrittweise Melodielinien zu ruhigen, oft zeitlos wirkenden Klangflächen, Echos ferner nordischer Landschaften, verbinden.

Der Titel Fratres – „Brüder“ – verweist nicht nur auf die Geschichte des Chorherrenstifts, sondern auch auf die Struktur des Stücks: Mehrere Variationen folgen aufeinander, stets auf derselben harmonischen Grundlage, aber mit veränderten rhythmischen Gestalten und Klangfarben. So entsteht ein musikalischer Prozess, der zugleich streng gebaut und frei wirkend ist – fast wie ein immer wieder neu betrachteter Gedanke.

In der Fassung für Bläser und Schlagwerk gewinnt das Werk eine besondere klangliche Klarheit. Die warmen Bläserfarben und die ruhigen, oft rituell anmutenden Schlagwerkfiguren lassen Pärts Musik zugleich archaisch und gegenwärtig erscheinen – eine stille, konzentrierte Klangwelt, die den Raum für einen Moment zum Innehalten öffnet.

Felix Mendelssohn-Bartholdys Sinfonie Nr. 4 mit dem Beinamen “Italienische” ist eines der heitersten und farbenreichsten Werke der romantischen Sinfonik. Die Idee entstand während seiner großen Bildungsreise durch Europa: inspiriert von Goethes Reiseeindrücken führte 1830/31 auch sein Weg nach Italien, wo ihn Landschaft, Kunst und Lebensfreude tief beeindruckten. In Briefen berichtete Mendelssohn begeistert von der Atmosphäre des Landes – Eindrücke, die später in diese Sinfonie einflossen. „Überhaupt geht es mit dem Componieren jetzt wieder frisch. Die italienische Sinfonie macht große Fortschritte; es wird das lustigste Stück, das ich gemacht habe.“ So wirkt das Werk wie ein Echo südländischer Lebensfreude. Als Italienische wurde es jedoch erst nach seinem Tod betitelt.

Die Sinfonie wurde 1833 in London unter Mendelssohns eigener Leitung uraufgeführt. Schon der erste Satz sprüht vor Energie und sonniger Leichtigkeit, während das Andante oft als musikalisches Bild einer feierlichen Prozession gedeutet wird. Das Menuett erinnert mit seinem eleganten Ton an höfische Tanzmusik.

Besonders berühmt ist das Finale: ein wirbelnder Saltarello, ein italienischer Volkstanz, der die Sinfonie mit ungebremster rhythmischer Kraft beschließt. So verbindet Mendelssohn klassische Formklarheit mit lebendigen Reiseeindrücken – und lässt die Wärme und Bewegung des Südens in orchestralen Farben aufleuchten.

35€/50€

Echoes from north & south bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Echoes from north & south

Familienprogramm

Zick Zack Zirkus

Manege frei! ‍- Zirkus zum Mitmachen

Clown Klausi Klücklich und Frohnella

Hereinspaziert, hereinspaziert! Heute seid Ihr die Stars der Manege! Ob mutige Akrobatinnen, geschickte Jongleure oder lustige Clowns – hier zeigt jeder, was in ihm steckt. Gemeinsam lachen, staunen und ausprobieren: Jonglieren, Balancieren, Zaubern – alles ist möglich! Schlüpft in neue Rollen, entdeckt eure verborgenen Talente und wachst über euch hinaus. Mit ein bisschen Mut und ganz viel Spaß werdet ihr zu echten Zirkushelden!
Clown Klausi Klücklich und Frohnella, begleiten euch mit Witz, Charme und jeder Menge guter Laune durch diesen fröhlichen Zirkusnachmittag

Also: Kommt vorbei, lasst die Manege lebendig werden!

Zick Zack Zirkus bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Zick Zack Zirkus

Familienprogramm

Hello, Mrs. Cello!

Musiktheater für die ganze Familie

Laterna musica Frankfurt
Kaamel Salah Eldin: Pablo Casaligorsky, Violoncello
Christoph Ullrich: Violonowitsch Cellowsky, Klavier


Giuseppe Jacchini: Aria Francese aus der Sonate C-Dur op. 3/10
Johann Seb. Bach: Courante aus der Solo-Suite G-Dur
Johannes Brahms: Allegro passionato aus der Sonate F-Dur
Dmitri Schostakowitsch: Moderato con moto
Jacques Ibert: Der kleine weiße Esel
Camille Saint Saëns: Der Schwan

Das Violoncello ist ein echtes Klangwunder! Es verzaubert mit seinem warmen, tiefen Klang und kann sogar so hoch wie eine Geige klingen.
Oh weh! Im Wind der Zeiten ging – auf der langen Reise durch fast vierhundert Jahre Musikgeschichte – ein sehr kostbares Instrument, die Gambe verloren. Der großartige Gambenspieler Pablo Casaligorsky und der etwas verrückte, aber geniale Erfinder Violonowitsch Cellowsky begeben sich auf eine abenteuerliche Suche.

Was nun? Zum Glück erinnert sich Violonowitsch an eine geheimnisvolle Kiste… Gemeinsam begeben sich auf die beiden auf eine abenteuerliche Suche – und entdecken dabei die Welt des Cellos neu – mit viel Musik, Spaß und überraschenden Ideen. Ein Konzert voller Fantasie zum Staunen, Lachen und Mitfiebern für die ganze Familie!

10€, Kinder Eintritt frei

Hello, Mrs. Cello! bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Hello, Mrs. Cello!

Kinderprogramm

Instrumentenkarussell für Kinder

Herzlich willkommen zu unserem Instrumentenkarussell! Heute öffnen unsere Orchestermusiker ihre Welt für euch: Kommt ganz nah heran, schaut euch die Instrumente aus nächster Nähe an und probiert sie selbst aus. Ob Geige oder Horn, ob Kontrabass oder Flöte – überall gibt es Spannendes zu entdecken. Stellt Fragen, lauscht den Klängen und probiert aus, wie Musik entsteht. Unsere Musikerinnen und Musiker freuen sich auf Euch!

Instrumentenkarussell für Kinder bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Instrumentenkarussell für Kinder

Konzert

Asal & Schupelius

Rising stars an Cello und Klavier

Julius Asal, Klavier
Philipp Schupelius, Violoncello


Sergej Sergejewitsch Prokofjew (1891–1953): Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur, op. 119
George Gershwin (1898–1937): Three Preludes
Claude Debussy (1862–1918): Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, L. 135
George Gershwin (1898–1937): The Man I Love
Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow (1873–1943): Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll, op. 19

Zwei Ausnahmetalente an einem Abend! Der eine zählt zu den spannendsten Nachwuchskünstlern der Welt (Classic FM) und offenbart tiefgründige und wunderschöne Musik auf dem Cello (Daniel Hope). Der andere fasziniert durch die Einzigartigkeit seines Klanges am Klavier und versetzt die Musikwelt in Staunen (Menahem Pressler). Beide begeistern durch die Intensität und Virtuosität ihres Spiels.

Zwei große russische Sonaten bilden den Rahmen des Programms – die C-Dur Sonate op. 119 von Sergei Prokofiev und die g-Moll-Sonate op. 19 von Sergei Rachmaninoff. So treffen hier zwei bedeutende Zeitgenossen, zwei überragende Komponistenpersönlichkeiten aufeinander, die zugleich wie gegensätzliche Pole erscheinen. Sie stehen exemplarisch für zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen prägende Ausdruckswelten der russischen Musiktradition.

Rachmaninows Stil ist durchdrungen von tiefer Melancholie, von einer oftmals schwermütigen Emotionalität, die unmittelbar berührt. Die kantable Melodik, der reiche, oft spätromantisch gefärbte harmonische Fluss, das Streben nach Ausdruckstiefe – all das macht seine Musik unverwechselbar. Rachmaninoff spricht die Sprache des Herzens, nahbar, manchmal fast zu verletzlich in ihrer Offenheit.
Seinem emotionalen Klangkosmos steht die oft kantige, moderne und von einem scharfen Witz durchzogene Musik Sergei Prokofievs gegenüber. Seine Ästhetik ist von Ironie, Theaterhaftigkeit und einem gewissen konstruktivistischen Gestus geprägt. Die Sonate Op. 119 ist Musik, die die Bühne sucht, die mit Masken spielt – und mit Erwartungen bricht.

Der Kontrast könnte also kaum größer sein. Doch gerade diese Gegenüberstellung ist nicht zufällig, sondern offenbart die Spannbreite der russischen Musik des 20. Jahrhunderts in exemplarischer Form. Zwischen diesen beiden Welten steht die d-Moll-Sonate von Claude Debussy – gewissermaßen als Achse des Programms. Ihr reduzierter, farblich nuancierter und viel feinerer Klang öffnet einen anderen Raum und setzt einen Akzent konträr zu den spätromantischen Gesten der russischen Werke. Die Musik von George Gershwin verbindet Debussy und die Russen: Die Three Preludes vor der Pause und The Man I Love danach stehen wie Pausenmusik zwischen den Sonaten und doch geben sie eine ganz eigene Perspektive hinzu. So entsteht eine dramaturgische Form, die von Ost nach West, von Sonate zu Lied, von Dichte zu Transparenz führt – und am Ende wieder in die große russische Sonatentradition zurückkehrt.

35€/50€

Asal & Schupelius bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Asal & Schupelius

Konzert

Quatuor Zaïde

Frauenpower auf sechzehn Saiten

Quatuor Zaïde:
Charlotte Maclet, Violine | Leslie Boulin Raulet, Violine | Céline Tison, Viola | Juliette Salmona, Violoncello


Rebecca Clarke (1886-1979): Poem, Adagio für Streichquartett (1926)
Fanny Mendelssohn-Hensel (1805-1847): Streichquartett Es-Dur
Antonin Dvořák (1841-1904): Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches“

Das Streichquartett, eines der führenden französischen Kammermusikensembles, sammelte weltweit Preise bei namhaften Wettbewerben, ist international etabliert und tourt auf den großen internationalen Bühnen. Auf dem Programm stehen Werke von Rebecca Clarke, Fanny Mendelssohn-Hensel, Antonin Dvořák.‍

Rebecca Clarke (geb. 1886 in Harrow) wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf, litt jedoch unter einem autoritären Vater. Trotz gesellschaftlicher Vorurteile gegen komponierende Frauen studierte sie an der Royal Academy of Music und wurde 1907 als erste Frau in die Kompositionsklasse von Charles Villiers Stanford aufgenommen, der sie zur Bratsche führte. Mit diesem Instrument wurde sie Mitglied im Queen’s Hall Orchestra und erlangte zudem große Anerkennung als Kammermusikerin mit bedeutenden Künstlern ihrer Zeit.
Ihren Durchbruch als Komponistin erzielte Clarke 1919 beim Berkshire Festival of Chamber Music in den USA, als ihre Violasonate anonym eingereicht und ausgezeichnet wurde. Die Überraschung war groß, als sich herausstellte, dass das Werk von einer Frau stammte. Unterstützt wurde sie unter anderem von der Mäzenin Elizabeth Sprague Coolidge.
Clarkes Musik ist in der Spätromantik verwurzelt, integriert jedoch moderne Elemente wie modale, pentatonische und chromatische Skalen sowie Einflüsse asiatischer Musik. Sie entwickelte traditionelle Formen rhythmisch und formal weiter und erreichte so große Ausdruckskraft.
Ihr Werk Poem ist ein kurzes, aber klanglich raffiniertes Stück für Streichquartett, das auf wenigen Motiven basiert und sich chromatisch entfaltet. Es zeichnet sich durch ruhige, nachdenkliche Klangfarben und eine wichtige Rolle der Bratsche aus, deren Potenzial Clarke besonders hervorhob.

Fanny Mendelssohn-Hensel (1805–1847) war eine bedeutende deutsche Komponistin der Romantik und die ältere Schwester von Felix Mendelssohn Bartholdy. Sie wuchs in einem wohlhabenden, kulturell geprägten Elternhaus in Berlin auf und erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung. Schon früh zeigte sich ihr außergewöhnliches Talent, doch gesellschaftliche Erwartungen erschwerten ihr eine öffentliche Karriere als Komponistin. Während ihr Bruder gefördert wurde, blieb ihr Wirken lange auf den privaten Rahmen beschränkt, etwa die berühmten „Sonntagsmusiken“ im Hause Mendelssohn.
Trotz dieser Einschränkungen schuf sie über 450 Werke, darunter Klavierstücke, Lieder und Kammermusik. Erst in ihren letzten Lebensjahren begann sie, ihre Kompositionen unter eigenem Namen zu veröffentlichen.
Ihr Streichquartett Es-Dur (1834) zählt zu ihren wichtigsten Kammermusikwerken und zeigt ihre kompositorische Eigenständigkeit. Der erste Satz (Adagio ma non troppo – Allegretto) verbindet eine langsame, ausdrucksvolle Einleitung mit einem lebhaften Hauptteil. Die „Romanze“ entfaltet einen lyrischen, gesanglichen Charakter, während das abschließende Allegro molto vivace durch Energie, rhythmische Spannung und kontrastreiche Themen besticht.
Das Werk steht stilistisch der Romantik nahe, zeigt jedoch auch persönliche Ausdruckstiefe und formale Klarheit. Besonders auffällig ist die enge motivische Arbeit und das ausgewogene Zusammenspiel der Stimmen. Das Streichquartett verdeutlicht, dass Fanny Mendelssohn-Hensel weit mehr war als nur „die Schwester von“ – sie war eine eigenständige, hochbegabte Komponistin mit unverwechselbarer musikalischer Stimme.

Antonín Dvořák (1841–1904) zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik. Geboren im böhmischen Nelahozeves, zeigte er früh musikalisches Talent und wurde in Prag ausgebildet. Trotz anfänglicher finanzieller Schwierigkeiten gelang ihm der Durchbruch mit Unterstützung von Johannes Brahms, der ihn förderte. Dvořák verband in seiner Musik klassische Formen mit böhmischer Volksmusik, was seinen Werken eine unverwechselbare nationale Prägung verlieh. Internationale Anerkennung erlangte er u. a. durch seine Sinfonien, Kammermusik und geistlichen Werke. 1892 ging er in die USA, wo er als Direktor des National Conservatory in New York wirkte und neue musikalische Einflüsse aufnahm.
In dieser Zeit entstand sein berühmtes Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches“ (1893), komponiert während eines Sommeraufenthalts in Spillville, Iowa. Das Werk spiegelt Eindrücke der amerikanischen Landschaft sowie Anklänge an Spirituals und indigene Musik wider, ohne direkte Zitate zu verwenden.
Der erste Satz (Allegro ma non troppo) ist geprägt von eingängigen, pentatonisch gefärbten Themen und klarer Form. Im zweiten Satz (Lento) entfaltet sich eine ruhige, gesangliche Melodie von großer Weite und Melancholie. Das Molto vivace bringt mit lebhaften Rhythmen und tänzerischem Charakter kontrastreiche Energie, wobei Vogelrufe nachempfunden werden. Das Finale (Vivace ma non troppo) greift die volksmusikalischen Elemente erneut auf und führt das Werk mit schwungvoller Lebendigkeit zum Abschluss.
Das „Amerikanische“ Quartett vereint europäische Tradition mit neuen Klangfarben und gilt als Höhepunkt von Dvořáks Kammermusik.

30€/50€

Quatuor Zaïde bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Quatuor Zaïde

Konzert

Estuarium: Feeling the mediterranean sound‍

Oriol Marès & Talal Fayad Quartett:
Oriol Marès, Klarinette, Bassklarinette | Talal Fayad – Oud, Electric Oud | Thodoris Ziarkas – Kontrabass | Lucas Zegrí – Percussion


Wenn arabische Melodien, lateinamerikanische Rhythmen und Jazzimprovisationen eins werden, entsteht der einzigartige Klang des Oriol Marès & Talal Fayad Quartet. Der katalanische Klarinettist Oriol Marès und der syrische Oud-Virtuose Talal Fayad schaffen gemeinsam mit Lucas Zegrí (Percussion) und Thodoris Ziarkas (Kontrabass) ein musikalisches Mosaik voller Farben, Energie und Emotion. Ihr Sound schlägt Brücken zwischen Kulturen – inspiriert von Anouar Brahem und Paquito D’Rivera – und erzählt Geschichten von Begegnung, Migration und Freiheit. Entstanden in Utrecht, gereift auf Bühnen wie dem Grachtenfestival und dem Internationalen Kammermusikfestival  Utrecht, veröffentlichte das Quartett 2024 in Girona sein Debütalbum Estuarium. International gefeiert, u. a. in den World Music Charts Europe (Platz 24), begeistert diese Musik durch Tiefe, Leichtigkeit und unwiderstehliche Spielfreude. Eine Musik, die Brücken baut – poetisch, temperamentvoll und grenzenlos.
Was bedeutet „mediterran“ heute? Ist es ein Ort, ein Gefühl – oder ein Klang? Mit ihrem gefeierten Debütalbum Estuarium begibt sich das Quartett auf diese faszinierende musikalische Spurensuche, entführt in eine Klangwelt voller Poesie, Energie und Tiefe. Neun Eigenkompositionen verschmelzen zu einem organischen Ganzen, das zugleich persönlich und universell ist. Mal melancholisch und nachdenklich, mal rhythmisch pulsierend und voller Lebensfreude – stets bleibt ihre Musik unmittelbar zugänglich und emotional berührend.

‍20€/30€

Estuarium: Feeling the mediterranean sound‍ bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Estuarium: Feeling the mediterranean sound‍

Konzert

A fascinating journey

James Oesi Trio
A fascinating journey from the 18th century to the South African Jazz‍

Das Trio des Residenzkünstlers der Höri Musiktage bringt eine fesselnde Mischung aus Solo-Kontrabass, Theorbe und E-Bass mit einzigartigen, radikalen Neuinterpretationen des Barock bis zu sinnlichem, südafrikanischem Jazz, mit herausragenden Musikern: Mike Fentross (Laute), Mark Haanstra (Jazzbass), James Oesi (Kontrabass)

Das James Oesi Trio präsentiert eine fesselnde Mischung aus Solo-Kontrabass, Theorbe und E-Bass. Zusammen mit den herausragenden Musikern Mike Fentross und Mark Haanstra nimmt James Oesi Sie mit auf eine spannende Reise ins 18. Jahrhundert, mit überraschenden Abstechern in den südafrikanischen Jazz der 1980er und 1990er Jahre. Auf dem Programm stehen beliebte Werke von Meistern wie Händel, Bach, Vivaldi und Abdullah Ibrahim, jedoch in einer völlig neuen Gestalt. Diese Meisterwerke wurden von James Oesi speziell für das Trio arrangiert, was zu lebendigen und einzigartigen Interpretationen führt. Die belgische Zeitung De Standaard schrieb über das Konzert des Trios beim Gent Festival: „Das James Oesi Trio, das Ensemble um den wegweisenden Kontrabassisten, besticht durch eine Mischung aus Tradition und Innovation. Ein vollbesetzter Vooruit schwelgt in den radikalen Neuinterpretationen von beispielsweise Vivaldi, wird aber erst mit dem sinnlichen südafrikanischen Jazz der 90er Jahre so richtig lebendig.“

James Oesi ist ein international führender Kontrabass-Solist, der für seine Virtuosität und seine weitreichende musikalische Vision bekannt ist. Er ist weltweit auf großen Bühnen und Festivals aufgetreten und ein leidenschaftlicher Verfechter des Kontrabasses als Soloinstrument. Mike Fentross ist ein angesehener niederländischer Lautenist und Dirigent, der sich auf Barockmusik und historisch informierte Aufführungspraxis spezialisiert hat. Er hat mit führenden Ensembles und Musikern auf der ganzen Welt zusammengearbeitet und ist Träger des Willem-Breuker-Preises. Fentross ist Gründer von La Sfera Armoniosa, einem Ensemble, das sich der Wiederbelebung weniger bekannter Barockwerke verschrieben hat. Mark Haanstra ist ein hochgelobter Jazzbassist, der mit Künstlern wie Yuri Honing und führenden klassischen Ensembles aufgetreten ist. Außerdem ist er als Solist in Steve Mackeys Grammy-prämiertem Werk Dreamhouse zu hören.

25€/40€

A fascinating journey bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte A fascinating journey

Konzert

Echoes of time

Großes Finale - Orchesterkonzert

Anne Luisa Kramb, Violine
Phillip Schupelius, Cello
Julius Asal, Klavier
Leitung Jascha von der Goltz


Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791): Ouvertüre zu La clemenza di Tito, KV 621
Arnold Schönberg (1874–1951): Verklärte Nacht, op. 4
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Tripelkonzert C-Dur, op. 56

„…du treibst mit mir auf kaltem Meer, doch eine eigne Wärme flimmert…“ (Richard Dehmel)

Mozarts Ouvertüre zu La Clemenza die Tito, die Menschlichkeit, Großmut und Versöhnung der Herrscher anmahnt.
‍Verklärte Nacht, Schönbergs hochromantische Klänge, die traumverloren und zutiefst bewegend Zukunft zaubern.
Das Tripelkonzert, grandioses Meisterwerk Beethovens, mit dem das Orchester und drei herausragende Solisten zum furiosen Fest der Harmonie und der Klänge laden. Ein zukunftsweisender Abschluss des Jubiläums.

Mit der Ouvertüre zu La clemenza di Tito öffnet Wolfgang Amadeus Mozart 1791 den Vorhang zu einem seiner letzten Bühnenwerke – und das gleich mit königlichem Anlass: Die Oper entstand zur Krönung Kaiser Leopolds II. in Prag. Und weil Kaiserfeste nach Größe verlangen, greift Mozart in die Geschichte des alten Roms: Der Herrscher Titus wird darin zum Vorbild, wie Macht, Milde und Menschlichkeit zusammengehen können.

Zugleich zeigt sich Mozarts unvergleichliche Fähigkeit, mit wenigen Gesten ein ganzes Bühnenuniversum anzudeuten. Noch bevor sich der Vorhang hebt, ist die Welt der Oper bereits spürbar – eine Welt, in der Großmut und Versöhnung über Rache triumphieren. Festliche Fanfaren und Pauken verkünden den Glanz des Hofes, spannungsreiche und lyrische Momente wechseln einander ab. dramatische Wirbel lassen menschliche Leidenschaft auflodern – und plötzlich blitzt mitten im Prunk eine zarte, lyrische Geste auf – als Zeichen wahrer Größe.

In wenigen Minuten entfaltet Mozart ein Miniaturdrama, das die ganze Oper vorbereitet: Triumph und Zweifel, Pathos und Güte, Spannung und Versöhnung. Noch bevor der erste Sänger die Bühne betritt, ist die Welt des Titus lebendig – ein musikalisches Königsporträt, das von menschlicher Wärme leuchtet und den Zuhörer mitreißt zwischen höfischem Glanz und innerer Größe.

Kaum ein Werk erzählt so eindringlich von innerer Wandlung wie Arnold  Schönbergs Verklärte Nacht. Entstanden im Jahr 1899 innerhalb weniger Wochen in Wien, markiert es den Übergang zwischen Spätromantik und musikalischer Moderne – ein Werk am Rande zweier musikalischer Welten.

Schönberg war damals gerade 25 Jahre alt und noch tief geprägt von der Musik seines Vorbilds Richard Wagner und seines Freundes Alexander Zemlinsky. Das Werk gehört zu den eindrucksvollsten der spätromantischen Musik. Inspiriert vom Gedicht Richard Dehmel erzählt es eine zutiefst menschliche, existenzielle Geschichte: Zwei Menschen gehen nachts durch einen Wald. Die Frau gesteht ihrem Geliebten, dass sie ein Kind von einem anderen erwartet. Schönberg folgt dieser Handlung in einer einzigen, großen musikalischen Geste. Dunkle, spannungsgeladene Klänge wandeln sich allmählich in strahlende Harmonie. Die Musik erzählt von Schuld, von Mitgefühl und Vergebung – und von der Kraft menschlicher Nähe, selbst eine Nacht „zu verklären“. In der nächtlichen Landschaft wandeln sich Angst, Schuld und Verzweiflung durch Liebe und Mitgefühl in Vergebung und inneren Frieden.

Ursprünglich für Streichsextett komponiert, entfaltet die Musik in einem einzigen, durchgehenden Satz eine außergewöhnliche Ausdrucksdichte. Dichte Chromatik, schwebende Klangfarben und große Spannungsbögen zeichnen den Weg von Dunkelheit zu Licht nach. Bei seiner Uraufführung zunächst umstritten, gilt das Werk heute als eines der eindrucksvollsten Beispiele spätromantischer Klangsprache – ein emotionales Klangdrama von seltener Intensität.

Mit dem Tripelkonzert in C-Dur, op. 56 für Violine, Violoncello und Klavier betritt Ludwig van Beethoven musikalisches Neuland. Entstanden in den Jahren 1803/04, einer Phase der künstlerischen Neuorientierung, war das Werk vermutlich für das musikliebende Umfeld des Erzherzogs Rudolf von Österreich gedacht, der selbst Klavier spielte. Statt wie üblich einem einzelnen Solisten die Bühne zu überlassen, stellt Beethoven gleich drei Instrumente in den Mittelpunkt, die miteinander und mit dem Orchester in einen lebendigen Austausch treten.

Die ungewöhnliche Besetzung für Klavier, Violine und Violoncello mit Orchester verbindet kammermusikalischen Dialog mit sinfonischer Größe. Besonders das Violoncello erhält dabei eine hervorgehobene, teils virtuose Rolle. Schon der Beginn überrascht: Nicht die Violine, sondern das Violoncello eröffnet mit einer weit ausschwingenden Melodie den Dialog der Solisten. Im weiteren Verlauf entspinnt sich ein vielstimmiges Gespräch – mal virtuos und brillant, mal lyrisch und nachdenklich. Die drei Stimmen greifen einander auf, ergänzen sich und finden immer wieder zu gemeinsamen musikalischen Linien.

Gerade diese Idee des Dialogs zwischen unterschiedlichen Stimmen macht das Tripelkonzert zu einem Werk, das über seine Zeit hinausweist. Es lebt vom Zuhören, vom Austausch und von der Freude am gemeinsamen Gestalten – Werte, die auch die Höri Musiktage prägen, mit ihrem Geist von Offenheit, Begegnung und grenzüberschreitendem Miteinander. Im schwungvollen Finale, einer Polonaise, mündet das musikalische Gespräch schließlich in ein festliches gemeinsames Feiern der Klänge – ein klingendes Sinnbild für die verbindende Kraft der Musik.

20€/40€/65€

Echoes of time bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Echoes of time

Installation

Sonic Drops – Echoes of Water

Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen
Eine Raum-Klang-Installation

In einer Raum-Klang-Installation widmen sich die Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen dem Thema Wasser. In „Sonic Drops“ erforschen acht Studierende den Klang des Wassers mit Surround Sound und Licht. „Sonic Drops“ ist eine spannende interaktive Ausstellung und ein Anlass, das Gehör zu schulen, sich zu entspannen, neue Töne wahrzunehmen und – in historischem Ambiente – im Licht des Wassers zu baden. Die Installation begleitet die Eröffnung der Höri Musiktage mit der Wassermusik von G. F. Händel am 6. August und ist bis zum 16.8. rund um die Konzerte geöffnet. Die Studierenden laden herzlich zum Besuch ein und freuen sich über alle Fragen zu ihrer Arbeit.

Die Sound-Installation ist in den Folgetagen rund um die Konzerte der Höri Musiktage je eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet.

Sonic Drops – Echoes of Water bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Sonic Drops – Echoes of Water

2

Höri Musiktage Bodensee

Augustiner Chorherrenstift

Wir blicken frohgemut in den nächsten Sommer auf unser erstes großes Jubiläum:



ECHOES OF TIME AND WATER

Junge Meister. Alte Mauern. Neuer Klang.

10 Jahre Höri Musiktage

6. bis 16. August 2026




Jung, interkulturell, kooperativ.



Die musikflimmernde Woche im Sommer am See

Jung, interkulturell, kooperativ – die Höri Musiktage bieten herausragenden jungen Musikern ein Podium und Gästen wie Bewohnern hochwertige Konzerte klassischer Musik.



Die Höri Musiktage – das Klassikfestival im Sommer am Untersee – finden seit 2017 sehr erfolgreich und mit großer Resonanz statt.
Vorverkauf ab 1. Juni 2026!

Höri Musiktage Bodensee bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Höri Musiktage Bodensee

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 15.5. bis 21.6.2026
Ereignisse / Festival Lucerne Festival Luzern, Hirschmattstr. 13
Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 22. bis 25.5.2026
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 1.5. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Klavier-Festival Ruhr 7.5. bis 21.7.2026
Ereignisse / Festival intersonanzen
Fest der Neuen Musik
4. bis 7.6.2026
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 6. bis 26.6.2026
Ereignisse / Festival Mülheimer Theatertage 16.5. bis 6.6.2026
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 1.5. bis 3.6.2026
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden Saisonkonzerte
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 6.6. bis 27.9.2026
Ereignisse / Festspiele Händel-Festspiele Halle 5. bis 14.6.2026
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 31.7. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 9.7. bis 9.8.2026
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 20.6. bis 30.8.2026
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee Jubiläum 2026
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 16. bis 26.9.2026
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Konzert Intern. Brucknerfest Linz 13.9. bis 30.9.2026
Ereignisse Hildener Jazztage 3. bis 7.6.2026
Ereignisse / Festival Bluesfestival Baden 23. bis 30.5.2026
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München 9.6. bis 1.7.2026
Ereignisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Musical Chormusical
Bethlehem
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Festival SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg 31.7. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festspiele Bad Hersfelder Festspiele 26.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Oberstdorfer Musiksommer 30.7. bis 14.8.2026
Ereignisse / Festival Kammermusikfestival vielsaitig Füssen 2. bis 9.9.2026
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 6.6. bis 4.10.2026
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 26.6. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Kreuzgangspiele Feuchtwangen 9.5. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Gandersheimer Domfestspiele 14.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Wiener Kabarettfestival 25.7. bis 1.8.2026
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Ereignisse / Festspiele Opernfestspiele Heidenheim 6.6. bis 26.7.2026
Ereignisse / Konzert Festliche Serenaden Schloss Favorite Rastatt-Förch
Ereignisse / Festival Bayreuther Osterfestival 28.4. bis 1.5.2026
Ereignisse / Festival Theater im Park Wien 20.5. bis 17.9.2026
Ereignisse / Meisterkurs Sommermusik im oberen Nagoldtal 4. bis 20.8.2026
Ereignisse / Konzert Aschaffenburger Bachtage 11.7. bis 2.8.2026
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau
Ereignisse / Festival Zahnrad und Zylinder Meissen
Ereignisse / Konzert Neuschwanstein Konzerte 29.7. bis 2.8.2026
Ereignisse / Festival Musiksommer St. Leonhard 16.7. bis 27.8.2026
Ereignisse / Festival ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart
Ereignisse / Festival Kasseler Musiktage
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele
Ereignisse / Festival Harzburger Musiktage Internationale Festspiele
Ereignisse / Festival Schwetzinger SWR Festspiele
Ereignisse / Festival Festival Kammermusik Bodensee
Ereignisse / Festival Deutsches Mozartfest Augsburg
Ereignisse / Ausstellung La Biennale di Venezia 9.5. - 22.11.2026
Ereignisse / Festival Swiss Chamber Music Festival
Ereignisse / Festival THEATERNATUR Festival
Ereignisse / Festival Usedomer Musikfestival
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Familie+Kinder / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Literatur+Sprache / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Ludwig-Mond Str. 35D
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Literatur+Sprache / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 6.3.2027
Ausstellungen / Ausstellung OK im OÖ Kulturquartier LINZ Linz, OK-Platz 1
Ausstellungen / Museum Haus Konstruktiv Zürich
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Zürich
Aufführungen / Varieté Krystallpalast Varieté Leipzig
Konzerte / Chor Bolschoi Don Kosaken
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel
Familie+Kinder / Freizeitpark Hoherodskopf Aktiv
Literatur+Sprache / Fest Festival | 75 Jahre Goethe-Institut 27.6.2026
Konzerte / Konzert Klosterkonzerte Maulbronn 16.5. bis 27.9.2026
Konzerte / Konzert StradivariQuartett
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin
Ausstellungen / Museum Kraszewski-Museum Dresden
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Ausstellungen / Museum Erlebniswelt MEISSEN
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt
Familie+Kinder / Festival Brüder Grimm Festival Kassel
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Konzerte / Festival Klosters Music 31.7. bis 9.8.2026
Ereignisse / Festival Dresdner Musikfestspiele
Ereignisse / Kulturveranstaltung Domforum Köln
Ereignisse / Festival Rheingau Musikfestival
Ereignisse / Festival Schleswig-Holstein Musik Festival
Ereignisse / Festspiele Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Ereignisse / Festival Kultursommer Nordhessen
Ereignisse / Festival Ekhof-Festival
Ereignisse / Festival Schumann-Fest Zwickau
Ereignisse / Festival Internationales Jazzfestival Bern Bern
Ereignisse / Festival Bachwoche Ansbach
Ereignisse / Festival Heidelberger Frühling
Ereignisse / Festival Festival Rümlingen
Ereignisse / Festival Internationale Schillertage Mannheim
Ereignisse / Festival Intern. Fredener Musiktage
Ereignisse / Konzert Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg
Ereignisse / Festival Internationale Musikfestspiele Saar
Ereignisse / Festival Güldener Herbst Thüringen
Ereignisse / Festival KAMUNA - Karlsruher Museumsnacht
Ereignisse / Festival VIATHEA Görlitz
Ereignisse / Festival Museumsnacht Bern Bern
Ereignisse / Festival Bachwochen Thun
Ereignisse / Festival Jazz Fest Wien
Ereignisse / Festival Heinrich Schütz Musikfest
Ereignisse / Festival Lausitzer Musiksommer Bautzen
Ereignisse / Festival Würzburger Bachtage
Ereignisse / Tanz euro-scene Leipzig
Ereignisse / Festival Donaufestwochen auf Schloss Greinburg
Ereignisse / Festival Innsbrucker Festwochen der Alten Musik
Ereignisse / Festspiele Musikfestspiele Potsdam Sanssoucci
Ereignisse / Festival KLASSIK OPEN AIR im Luitpoldhain
Ereignisse / Festival Summerwinds Münsterland
Ereignisse / Festival Int. Messiaen-Tage
Görlitz/Zgorzelec
Ereignisse / Festival Altmühlsee Festspiele Muhr am See
Ereignisse / Festival Klangspuren Schwaz Tirol
Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage
Ereignisse / Tanz Tanztheater Erfurt
Ereignisse / Kulturveranstaltung Fürstlicher Marstall Wernigerode
Ereignisse / Kulturveranstaltung CREATIVO
Ereignisse / Festspiele Passionsspiele Erl
Ereignisse / Festival Mittelsächsischer Kultursommer
Ereignisse / Festival KunstFestSpiele Herrenhausen Hannover
Ereignisse / Festival Ars Electronica Festival Linz
Ereignisse / Festival Ludwigsburger Schlossfestspiele
Ereignisse / Festival Fumetto Comic-Festival Luzern
Ereignisse / Festival Wien Modern
Ereignisse / Festival Ruhrfestspiele Recklinghausen
Ereignisse / Festival Morgenland Festival Osnabrück
Ereignisse / Festival Raritäten der Klaviermusik
Ereignisse / Festspiele Eutiner Festspiele
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival
Ereignisse / Festival Klassikfestival AMMERSEErenade
Ereignisse / Festival Schrammel.Klang. Festival
Ereignisse / Festival Zwischentöne Engelberg Kammermusikfestival
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kultur in Neustadt in Holstein
Ereignisse / Festival MünsterlandFestival
Ereignisse / Wettbewerb Neue Stimmen
Ereignisse / Festspiele Heidelberger Schlossfestspiele
Ereignisse / Festspiele Internationale Händel-Festspiele Göttingen
Ereignisse / Festival Musikfestival Bern
Ereignisse / Festival Zürcher Theater Spektakel
Ereignisse / Festival Globe Wien
Marx Halle
Ereignisse / Festival JOINT ADVENTURES
München
Ereignisse / Festspiele Passionsspiele St. Margarethen
Ereignisse / Festival Frankfurt LAB
Ereignisse / Festival Lausitz-Festival
Ereignisse / Festival Musiktheatertage Wien
Ereignisse / Festival Schwetzinger Mozartfest
Ereignisse / Festival Int. Gitarren-Festival Iserlohn
Ereignisse / Festival Festival Begegnungen
Ereignisse / Festival Heinrich Schütz Musikfest Magdeburg
Ereignisse / Tanz Tanzfestival Saar
Ereignisse / Festival Sommer im Park
Neumarkt i.d.OPf.
Ereignisse / Festival Kleist-Festtage
Ereignisse / Film Allianz Cinema
Ereignisse / Festival ProvinzLärm
Ereignisse / Festival Ariowitsch-Haus Leipzig
Ereignisse / Festival Museumsnacht Basel Basel und Umland
Ereignisse / Festspiele Schlossfestspiele Schwerin
Ereignisse / Konzert Brunnenhofkonzerte Residenz München
Ereignisse / Festival Musikfest Bremen
Ereignisse / Festival Rock in Roma
Ereignisse / Festival Festival di Caracalla

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.